Wieder die AK und ich

Ich mag die Arbeiterkammer ja, die hilft den Menschen, dem arbeitenden Volk, wenn der Böse Chef nicht zahlt. Denn wie kann das sein, dass der Chef der so viel Geld hat eigentlich nicht alles Zahlt? Das darf der doch nicht der muss immer den ganzen Lohn komplett und pünktlich bezahlen. Immerhin erbringt jeder Arbeiter ja auch 365 Tage im Jahr immer pünktlich und korrekt seine Arbeit ohne Kosten zu verursachen völlig Fehlerfrei im Sinne der Firma. Abgesehen davon habe ich mal eine Rechnung gesehen. Da hat der Chef für mich 60 Euro in der Stunde verlangt und ich bekomme gerade mal 9,50 Euro die Stunde. Da muss die AK doch auf meiner Seite stehen und mich unterstützen. 

 

Ein üblicher Gedankengang eines Arbeiters wie ich nun einem unterstelle. Aber leider völliger Schwachsinn. Denn die AK ist eine mafiöse Vereinigung bezahlt von Unternehmer mit Zwangsabgaben die die Unternehmer noch mehr schädigt und der darf dafür zahlen. Nicht der Arbeiter! Der Unternehmer!

 

1.  Als aller erster muss einmal eines klar gestellt werden. 100% aller Steuereinnahmen generieren wir Unternehmer. Ja genau! Denn gibt es uns nicht gibt es keine Dienstnehmer und gibt es kein Mitarbeiter gibt es auch keine Lohnsteuern und somit kein Einkommen und gibt es kein Einkommen gibt es keine Einkommenssteuer und natürlich auch keinen Konsum und somit keine USt. Es gibt auch keinen Grundbesitz und somit keine Grundbesitzsteuer usw. Ja genau so ist das im Leben. Wirkung und Ursache! Und in diesem Fall, wenn es keine Dienstnehmer gibt, gibt es auch keine AK. Also finanzieren wir Dienstgeber die Akt. 

 

2.   Die AK schießt mal auf die Dienstgeber, wenn ein Dienstnehmer kommt und behauptet er habe nichts bekommen, wurde falsch abgerechnet oder aus unzulässigen Gründen gekündigt. Sie erhebt erstmal keine Unterlagen und auch sonst nichts, sondern nimmt das was der angebliche Exmitarbeiter sagt für bare Münze. So geschehen wieder einmal am 6.7.2018. Da ereilt mich ein Brief eines ehemaligen Mitarbeiters (Gekündigt am 26.7.2017 wohl gemerkt) er habe bis dato bei mir gearbeitet und für Mai und Juni nur 500 Euro Akonto bekommen. Völliger Schwachsinn ich habe den nie wiedergesehen aber bitte. Die AK greift das au, drückt ihm ein vorgefertigtes Schreiben aus und das bekomme ich mit seiner Unterschrift die jener eines Dreijährigen ähnelt zugeschickt. Ich habe neu nicht nur einen Aufwand mit der Bearbeitung dieses Schreibens den mir natürlich niemand erstattet, sondern muss ggf. auch meinen Anwalt einschalten. Alternativ kann ich mich eines Juristen der WKO bedienen, doch so einen Zahnlosen Rechtsverdreher brauche ich kein zweites Mal. Fakt ist ich bleibe auf meinen Kosten sitzen. Laut AK bin ich auch in der Beweispflicht. Sehr fraglich, wenn mich jemand dort anzeigt. Wenn ich in Recht beim Studium richtig aufgepasst habe, muss doch jede Behauptung bewiesen werden um Gültigkeit zu erlangen oder? Nur bei der AK nicht scheinbar.

 

3.   Lustig wird es übrigens auch, wenn wie in meinem Fall dann so ein Schreiben von jemanden kommt, der genau meine Bautafel irgendwo gesehen hat und mein er habe bei mir gearbeitet und kein Geld bekommen. Gut, ich habe seit September 2017 kein ausführendes Eigenpersonal mehr zum Glück wohl gemerkt. Die AK wirft mir dann automatisch vor, dass ich den Herr schwarz bezahlt habe und fordert von mir die Nachzahlung sämtliche Sozialleistungen. Sowohl an den Herrn als auch an den Staat. Ja, nochmal zum Mitschreiben, ich habe keine Arbeiter und wenn wir was bauen dann kann ich immer eine Rechnung einer Subfirma vorwiesen inkl. Anmeldungen der Leute bei diesen Firme, Vertrag und Prüfung der Daten der Firma! Der AK ist das jedoch egal. Die Glaubt dem Arbeiter auch wenn der keinen Bewies hat.

4.   Noch so ein interessantes Thema die AK betreffend ist die Tatsache, dass im Insolvenzfall einer Firma der gewerberechtliche Geschäftsführer der natürlich auch brav AK Beiträge bezahlt hat beweisen muss, dass er tatsächlich gearbeitet hat und was und wie viel. Egal dabei ist, dass er oftmals jahrelang Einzahlungen tätigen musste. Eigentlich eine Ironie so betrachtet. Denn ohne diesen Herr der die Konzession beistellt, hätte es die Firma ja wohl schon lange nicht mehr gegeben oder überhaupt nie gegeben und somit auch keine Einzahlungen über die anderen Dienstnehmer an die AK. Aber so weit denkt die AK ja wieder nicht. Die seiht nur Betrug! Die sieht nur, dass der gewerberechtliche Geschäftsführer jedes Monat Geld bekommen hat, die Abgaben inkl. AK Beitrag bezahlt wurden du der nie im Betrieb war. Eine überaus dumme Vorgangsweise wohl gemerkt. Sehr unüberlegt. Denn wenn auch nicht im Betrieb anwesend, hat er für den Fortbestand gesorgt und Haftungen übernommen und nicht zu vergessen die Sozialtöpfe gefüllt.

 

5.   Vorgehen bei Streitigkeiten: Auch hier muss ich erstmal der AK ein Kompliment aussprechen, denn die Juristen sind top! Denen sind jene der Gegenstellen so gut wie nie gewachsen. Warum ich das weiß? Weil ich seit einigen Jahren das Privileg habe als Laienrichter tätig zu sein. Dabei spielt es keine Rolle wie ich finde wer im Recht ist oder nicht die AK mäht einfach alles nieder. Ohne Rücksicht auf Verluste.

 

Was bei dieser ganzen Thematik neben der Tatsache, wer denn die Beiträge nun wirklich generiert, jedoch seitens der AK immer außer Acht gelassen wird, ist die Begründung warum ein Unternehmer eventuell nicht alles bezahlt hat. Warum eine fristlose Entlassung stattgefunden hat oder warum es keine Aufzeichnungen von Überstanden gibt die der Untenher gegengezeichnet hat. Natürlich gibt es in der Unternehmerschaft immer wieder schwarze Schafe das möchte ich beim besten Willen nicht bestreiten. Aber im Normalfall ist es einfach nur die AK die den Bock zum brennen bringt! Mir kommt vor, die brauchen gelegentlich eine Daseinsberechtigung. Zahlt ein Unternehmer kein Gehalt dann hat er meistens kein Geld mehr. Dann ist er pleite warum auch immer. Oftmals wegen der Misswirtschaft der Mitarbeiter wie ich gehört habe. Absichtlich nichtzahlen kommt wohl nicht vor. Auch dass der Steuerberater scheiße gebaut hat kommt vor. Den kann man übrigens auch nicht belangen. Warum auch. Der ist ja nur vom Fach und mit diesen Aufgaben betraut.

 

 

Kurz um die AK hat es geschafft Geld von den Beklagten, in Form von Dauerzuschreibungen zu bekommen, um die Klagenden zu vertreten. Dabei wird keine Rücksicht auf Wirtschaft und Grund gelegt, sondern zuerst einmal geschrieben. Der Unternehmer der die Beiträge generiert schaut prinzipiell immer durch die Finger und hat immer zu zahlen. Der WKO ist dieser Missstand bekannt, dennoch werden die Juristen, die ebenfalls durch Zwangsabgaben der Kammermitglieder bezahlt werden bei Weitem nicht derart gut geschult um jenen der AK entgegen wirken zu können. Manchmal habe ich das Gefühl das ist blanke Absicht und so gewollt. Die die kleinste Wählerschicht kann man ja schröpfen bis sie tot ist. Denn selbst wenn man von den Unternehmern die im Verglich zu den Angestellten Arbeitern sowie im EU Durchschnitt ja jetzt schon astronomische Beiträge an den Fiskus zahlen dürfen, keine Wählerstimme bekommt tut das niemanden weh in der Regierung. 

 

Hochachtungsvoll

Ihre 

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