Der Herr von der Arbeiterkammer und die neue Bundesregierung

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Aufschrei in der Arbeiterkammer nach Vorstoß von Bundesministerin Magarete Schramböck im Bezug auf das Arbeitslosengeld. Langzeitarbeitslose sollen nur noch Notstand bekommen und das neue von Ihr präsentierte System soll Arbeitslose schneller dazu animieren wieder einen Job anzunehmen.

Man stelle sich vor, die neue Wirtschaftsministerin des ÖVP - FPÖ Kabinett Sebastian Kurz, die ehemalige A1 Chefin Dr. Magarete Schramböck teilte am 4.12.2018 mit, dass sich bei Arbeitslosengeld massiv etwas ändern wird.

Ändern wird sich vor allem, dass Langzeitarbeitslose in Zukunft, wenn diese keinen Job annehmen der zumutbar ist, „nur“ noch den Notstand bekommen. Das bedeutet im Klartext, dass jene Individuen die einfach nicht arbeiten wollen und nur zu uns Firmenchefs um den obligatorischen Stempel kommen (Ja davon gibt es viele die ich mit gutem Gewissen ohne Stempel immer wieder vor die Türe setze.) in Zukunft einfach kein Arbeitslosengeld mehr bekommen, wenn sie sich weigern einen Job, der eventuell nicht ihrer Qualifikation entspricht, der aber zumutbar ist annehmen. Niemand hindert diese Personengruppe daran, sich in dieser Zeit weiterhin um einen adäquateren Job umzusehen. Übrigens wenn sich bei mir jemand aus dieser Personengruppe vorstellt, frage ich sehr wohl, warum denn eine so lange Arbeitslosigkeit vorherrscht. Auch finde ich dann die utopischen Gehaltsvorstellungen von diesen Personen immer wieder unterhaltsam. Da sitzt dann jemand vor mir, der mir erklärt wie gut er nicht ist und was er nicht alles kann, hat aber in den letzten 7 Jahren nichts gearbeitet und will ein Gehalt, dass jenes von mir als Firmeneigentümer sowie jenes meiner langjährig gut gedienten Mitarbeiter deutlich übersteigt. Weiterbildung kann er zwar vorweisen und zwar jene vom AMS in dieser Zeit, diese ist jedoch alles außer sinnvoll oder gar fachspezifisch. Da stehen dann Menschen vor mir, die ein Studium habe und Berufserfahrung und 3 Kurse in „Wie schreibe ich einen Bewerbung!“ Was denkt sich das AMS dabei? Warum war der/diejenige nicht auf fachspezifischer Weiterbildung? Wie soll diese Person wieder in das Berufsleben einsteigen? Da fehlt dann zeitgenössische Praxis sowie eventuell erforderliche Key knows. Aber gut das ist ein anders Thema. Denn mittlerweile sieht es ja so aus, dass die Studienabsolventen sich zwar noch bewerben, mit Gehaltsvorstellungen die jenseits von gut und böse sind, welche ihnen auf den Instituten jedoch eingeimpft wurden, keine Job mehr bekommen und direkt beim AMS landen. Von der Ausbildung direkt zum AMS. Aber das AMS sieht das wie immer anders. Das trifft natürlich sinngemäß auch auf Absolventen von berufsbildenden höheren Schulen zu.

Zurück zum Thema. Also Schramböck prescht vor und gibt umseits genanntes zum Protokoll. Was macht die Arbeiterkammer vertreten durch den Beamten Gernot Mitter? Ja genau sie beschwert sich lautstark in den „noch“ roten Medien.

Gut könnt man sagen die AK war immer rot und nicht nur SPÖ nahe, sondern einfach SPÖ wie auch die WKO immer schwarz war und ist. Somit ist auch entsprechendes Ministerium (Wirtschaft) eher tendenziell ÖVP lastig.

Also der Herr von der roten AK gibt zum Besten, dass das nicht geht. Mann kann dich den Langzeitarbeitslosen nicht das Arbeitslosengeld wegnehmen und nur noch Notstandshilfe geben. Das ähnelt ja Harz IV aus Deutschland. Ja da waren die Piefke etwas gescheiter und schneller. Im schlimmsten Fall könnte dann ja auch auf das Vermögen eines Langzeitarbeitslosen zugegriffen werden. Ja könnte. Sofern er eines hat. Gilt übrigens auch nur dann, wenn die Herrschaften sich weigern zu arbeiten oder eben wie gesagt Vermögen vorweisen können.

Ich muss mich zwischendurch entschuldigen wenn alles es etwas sarkastisch klingt.

Auch ist es für Herrn Mitter undenkbar, dass Arbeitslose auch Jobs annehmen sollen die nicht ihren Qualifikationen entsprechen. Okay. Also besser die liegen dem Staat auf der Tasche und machen Kurse: „Wie schreibe ich eine Bewerbung“ , anstatt dass sie im Berufsleben bleiben oder möglichst rasch wieder eingegliedert werden. Denn weitersuchen können sie ja auch mit Job. Wobei ich da eine Frau Magistra kenne die das anders sieht aber bitte.

Als Unternehmer sage ich ihnen, dass ich eher einen Ingenieur einstelle, der nach Jobverlust 5 Monate am Bau geschaufelt hat, als einen der 3 Monate auf Arbeitssuche war. Das zeigt mir nämlich sehr gut aus welchen Holz ein Mensch geschnitzt ist und wie er tickt.

Herr Mitter von der AK sieht das anders, der will schöne Zahlen das ist ihm das wichtigste. Möglichst viel in Schulungen damit die Statistik gut aussieht.

 

 

Es gibt drei Arten von Lügen: Lügen, verdammte Lügen und Statistiken!

Leonard Henry Courtney 1895

 

 

Und natürlich möglichst viel Arbeitslose damit die Arbeiterkammer und das Arbeitsmarktservice viel zu tun hat.

Das ist der falsche Weg, denn Herr Mitter hat  noch nicht begriffen, dass 100% aller Steuereinnahmen von Unternehmern generiert werden. Somit nicht nur das Gehalt das Herr Mitter monatlich erhält, sondern auch alles an Geld was für die Arbeitslosen aufgebracht wird. Weniger Arbeitslose bedeute mehr Steuereinnahme und weniger Steuerlast. Was ich übrigens für eine Bürgerpflicht halte. Herr Mitter und die AK sehen dies naturgemäß anders.

Die AK ist der Meinung, dass sie durch die Dienstnehmer finanziert wird. Ja genau. Blödsinn. Gibt es keine Arbeitgeber gibt es keine Arbeitnehmer. Gibt es keine Arbeitgeber bekommt der Arbeitnehmer kein Gehalt. Somit fallen keine Steurer an. Somit zahlt er keinen AK Beitrag. Somit gibt es keine AK. Es würde mich sehr freuen aber überaus wundern, wenn die AK das jemals verstehen würde und bei der nächsten Klage die sie einen Unternehmer an den Hals wirft berücksichtigen würde. Auch an die Richterschaft gilt dieser Apell sinngemäß!

Aus meiner Sicht ist die AK zwar nicht abzuschaffen, aber dringend massiv einzuschränken. Es kann nicht sein, dass wir Arbeitgeber von einem Verein geschröpft werden der durch die von uns generierten Steuergelder finanziert wird. Mit welcher Berechtigung geht ein ehemaliger Arbeitnehmer zur AK, lügt das blaue vom Himmel und die AK ignoriert sämtliche widerlegenden Beweise und reicht Klage ein. Der Arbeitgeber kann sich zwar an die Wirtschaftskammer wenden, die Juristen dort sind aber bei weitem nicht von der Härte und Klasse wie die der AK. Das Ergebnis ist ein Vergleich den wieder der Arbeitgeber zahlen darf. Wertlos und ein Armutszeugnis für die Arbeitgeberseite aber Usus.

Werter Herr Mitter, sie haben das System entweder nicht verstanden oder ignorieren es, bzw. legen, gezielt falsch und nur zu Gunsten der AK aus.

Würde die AK verstehen, worum es geht und auch das AMS, wären hier nicht nur 80% der Gehälter und somit Jobs sowie damit verbunden Nebenkosten einzusparen, nein es wären damit Steuern zu sparen und somit Vergünstigungen bei den Steuern an die Arbeitgeber weiterzugeben die wiederum invertieren könnten und fehlgeleitete Arbeitnehmervertreter einfach ersetzen könnten, sowie Jobs und somit Wohlstand schaffen würden. Aber Menschen wie sie kleben an ihren Sesseln und sind im Parteienfilz verfangen. Sie schaden der Wirtschaft und schaffen Arbeitslosigkeit.

 

Hochachtungsvoll

 

Der Unternehmer Robert Peterlik 

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