Streik

 

Ständig liest man in den Medien von Streiks bei großen Konzernen wie Fluglinien oder der Bahn. Und offensichtlich nimmt das niemand ernst obwohl da tausende Menschen z.B. wie im März 2017 am Flughafen in Berlin festsitzen.

 

In einer Zeit in der Rekordarbeitslosigkeit herrscht, in der rund 500.000 von knapp 8 Millionen Österreichern arbeitslos sind. Das sind über 6% und die Personen die Asylstatus genießen bzw. in Schulungen sitzen noch gar nicht mitgerechnet.

 

Sollte man in so einer Zeit nicht froh seien einen Job zu haben? Offensichtlich denken gewisse Gewerkschaften und die Lemminge die ihnen folgen anders. Denn würden diese Herrschaften ökonomisch denken würden sie begreifen, dass sie damit den Umsatz und somit den Gewinn des Unternehmens schaden, dass monatlich die Gehälter bezahlt. Und schrumpft der Gewinn zu sehr, wird rationalisiert und die Jobs gestrichen. Auch ein Konkurs ist möglich, denn weder Gewerkschaft noch streikendes Personal schert sich einen Dreck darum ob es dem Unternehmen gut geht. Ob es überhaupt in der Lage ist den Ausfall zu kompensieren oder gar die erhöhten Gehaltsforderungen mit den knapp kalkulierten Gewinnen abdecken kann.

 

Unabhängig davon, sitzen wie beim Flughafenstreik dann noch tausende Passagiere am Flughafen fest die alle Anspruch auf eine Entschädigung haben. Aber nicht von der Gewerkschaft oder dem streikenden Personal nein von der Firma die das Personal anstellt und deren Gehälter zahlt damit diese Leute Wohlstand schaffen können und auch Gewerkschaftsbeitrage zahlen können.

 

Ach übrigens hat sich schon mal jemand Gedanken über die Leute gemacht die da am Flughafen nun festsitzen? Eventuell haben die dringenden Termine an denen Jobs oder gar Leben hängen? Ich glaube nicht, dass streikendes Personal oder auch ein Gewerkschaftsbonze jemals darüber nachgedacht hat. Jetzt kommt da ein Unternehmer zu spät zu einem Meeting und verliert den Auftrag über 1 Million Euro an eine ausländische Firma. Die drei Jobs die er damit geschaffen hat kann er wieder abstellen. Also die Leute kündigen. Das geht aber nicht von jetzt auf gleich. Also muss er sie mitziehen. Arbeit hat er keine für sie aber da sind sie und Kosten verursachen sie. Und dann kann er deren Gehälter nicht zahlen und die Firma geht pleite. Aber am schlimmsten ist, die drei können dann auch keine Gewerkschaftsbeiträge mehr zahlen.

 

Wer streikt schadet nicht nur dem Unternehmen dass seine Gehälter zahlt sondern der kompletten Wirtschaft.

 

Aus unternehmerischer Sicht kann ich nur sagen, wer streikt ist für eine Firma nicht tragbar. Die einzige Konsequenz ist eine fristlose Entlassung. Am Arbeitsmarkt gibt es ja laut Regierung ausreichende Fachkräfte die warten. Wer streikt ist genauso wie jemand der im Unternehmen stiehlt.

 

Aber natürlich brauchen die Arbeitgebervertreter auch einen Job denn was sollen sie denn sonst machen mit den Millionen die sie jährlich von ihren Lemmingen den Arbeitnehmer bekommen?

 

Ich weiß, dass mir alle klardenkenden Unternehmer zustimmen und auch so einige Arbeitnehmer nun anders denken werden, ab er es ist sowieso egal. Denn mit Grün / Rot in der Regierung kommt nun TTIP und dann ist es vorbei. Dann geht es den Streiken an den Kragen. Denn dann dürfen die ihre Sozialversicherung selbst zahlen wie auch ihre Lohnabgaben. Tun sie es nicht kommt eine Finanzstrafe und Kündigungsschutz gibt es damit auch keinen mehr!

 

Also alles Gute und viel Spaß ihr Arbeitsplatz vernichtet ihre Lemminge die ihr nur der Gewerkschaft folgt die verlernt haben logisch zu denken, die die nur die Roten gewählt haben, weil sie immer so gewählt haben und weil die die Arbeiter vertreten, die die ihr Grün gewählt habt um Blau zu verhindern ohne euch der Tragweite bewusst zu sein. Die die ihr wie Lemminge der Gewerkschaft folgt und glaubt damit Wirtschaftswachstum oder zumindest bessere Gehälter zu bekommen. Die die ihr nun mit TTIP wie Schafe zur Schlachtbank geführt werdet. Alles Gute!

 

Vielleicht versetzt ihr euch einmal in die Lage eines Arbeitgebers oder habt den Mut es gar einmal selber zu versuchen. Aber dafür haben nun mal in Österreich nur 4% den Mut. Das sind weniger als Arbeitslose! Und die 4% sorgen für 100% der Jobs! Denn die Beamten werden mit Steuergeldern finanziert die ebenfalls von Unternehmen und deren Angestellten generiert werden.

 

Ich frage mich, wann sich diese kleinste Wählerschicht in Österreich endlich mal auf die Füße stellt und etwas bewirkt.

 

Wie wäre es mit einem Streik? Alle Unternehmen in Österreich streiken einen Tag und an diesen Tag machen sie ganz normal weiter nur zahlen sie für diesen einen Tag keine Steuern! Wenn man bedenkt, dass Österreichische Firmen im Jahr rund 80 Milliarden abdrücken wären dies ein Steuerentgang von 219 Millionen an einem Tag! Das wäre mal ein Streik! Und das Geld das nur an diesem Tag gespart wird, in der Firma bekommen die Mitarbeiter als Prämie ausbezahlt, da sie an dem Tag ja dennoch gearbeitet haben und produktiv waren und somit Umsätze und Gewinne erwirtschaftet habe! Das wäre doch was.

 

Übrigens, wären unsere Gewerkschaften nicht so blind und dumm sowie völlig veraltet, hätten sie bereits festgestellt, dass es sinnvoller wäre für Umschulungen zu streiken! Stellen Sie sich mal vor die Taxigewerkschaft ruft zum Streik auf. Die Fahrer wollen mehr Geld. Völliger Schwachsinn. UBER hat ihnen jetzt schon 70% des Marktes abgenommen. Und die Fahrer die zu UBER gegangen sind? Ja jetzt verdienen sie noch weniger oder gleich viel wenn sie mehr arbeiten als vorher. Das Ende der Fahnenstange ist aber noch lange nicht erreicht. In den nächsten 18 Monaten wird Tesla ein selbstfahrendes Fahrzeug auf den Markt bringen. Was es jetzt schon kann, aber rechtlich noch nicht darf, dann aber voraussichtlich schon. Na was denken Sie ist der nächste logische Schritt? Ja genau die Fahrer werden ganz ersetzt. Das gleiche gilt für Piloten und Schaffner usw. Eventuell sollten diese aber auch viele andere Berufsgruppen die durch Modernisierung, Digitalisierung und Automatisierung vom Aussterben betroffen sind mal darüber nachdenken. Hier sollten die Gewerkschaften ihre Überschussmillionen anlegen in Umschuldungen. Aber was soll man von Relikten erwarten. Nichts und wieder nichts nur Fehler um Fehler die die Wirtschaft schädigen, Arbeitsplätze kosten, Unternehmen ruinieren und dann alles als Erfolg verkaufen. In Wahrheit eine wertlose überalterte Institution die einfach nicht mit dem Zeitgeist gegangen ist und die Situation nicht mehr einschätzen kann. Aber Hauptsache die Funktionäre sitzen auf Geldbergen die sie den Mitgliedern abgenommen haben. Ich würde gerne sagen, dass sie die Rechnung präsentiert bekommen werden. Aber die Rechnung liegt ja schon am Tisch. Leider versteht sie nur keiner von den Bonzen die nur auf ihr eigenes Wohl und den Erhalt der Privilegien und für sich selbst schauen.

 

 

 

DI Robert Peterlik GmbH

 

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