Hilfe die Russen kommen!

 

Hilfe die Russen kommen!

 

 

 

Im November des Jahres 2016 trat ein Herr Ingenieur an mich heran und erklärte mir, dass er ein Geschäft mit Russen aufgerissen hätte. Naja, sowas hört man in meinem Beruf immer wieder. Dennoch hörte ich den Ausführungen gespannt zu. Die Lebensgeschichte dieses Herrn ist einmalig und beeindruckte mich ausgesprochen. Auch das Fachwissen in Bezug auf das geplante Projekt war hieb und stichhaltig.

 

Es ging übrigens um den Bau von 5 Pistolenschießständen in Russland.

 

Auf Basis der Ausführungen erstellte ich ein Angebot für die Projektentwicklung. Zur Hilfe eilten mir dabei ein alter Freund und Kollege in Bezug auf Planung aber auch in Bezug auf das Schießen mit Faustfeuer- und Langwaffen. Ebenfalls ein Ingenieur. Sowie ein weiterer Herr Ingenieur und Master of Irgendwas vormals Magister genannt. Dessen Fachgebiet neben dem Sprengen von Sachen auch die Ausstattung von Schießplätzen ist.

 

In diesem Triumvirat gestalteten wir nun den Preis für die Projektentwicklung laut den vorgegeben Parametern. Danach wurde ich noch so einige Male zu meinem Kontaktmann und in der Folge auch zum Rädelsführer einem gewissen Herrn Doktor beordert. Die Gespräche verliefen mit viel BlaBla und wenig Substanz, da die Russen ja noch nicht da waren. Im Zuge des Erstgesprächs mit dem Herrn Doktor stellte ich fest, dass dieser zwar sehr energisch war und auch fachlich überaus trumpfen konnte, jedoch von Wirtschaft oder gar von aufrechten Handelsembargos zwischen der EU und Russland wenig bis gar keine Ahnung hatte.

 

Ich gestatte mir, dies zu erläutern, und mein Kontakt, besagter Herr Ingenieur, unterstütze mich in meinen Ausführungen maßgeblich.

 

Im Jänner war es dann so weit, die Russen kündigten sich an und kamen auch tatsächlich. Eiligst und panisch wurde seitens des Herrn Doktor Pläne geschmiedet was alles in das kompakte zwei Tages Programm passen muss. Auch ich bekam ein Email, dass ich doch einen Vortrag halten sollte. Nur das Thema wurde mir nicht wirklich mitgeteilt. Daraufhin entwickelte mein Team noch schnell einen Schießplatz laut bekannten Parametern, Auch kam es noch zu einem Gespräch zwischen mir dem Herrn Ingenieur und einem weiteren Mitglied meines Teams. Dort wurde alles entschärft. Eigentlich gewaltig was mein Team binnen 5 Tagen leisten konnte. Kompliment an dieser Stelle an das österreichische Ingenieurswissen meines Teams!

 

Gut, Vortrag musste ich keinen halten, das machte besagter Herr Ingenieur. Zielführend ist für mich etwas anderes, aber wovon er redete war ihm zumindest klar. Nur den Russen wohl nicht so ganz.

 

Nach diesem interessanten Tag der in der Luftburg im Prater mit Stelze, Bier und Schnaps begann, sich über sinnfreie Gespräche und Vorträge zog und mit einem Heurigenbesuch endete. Wohlgemerkt durchzogen von Zirbenschnaps, Bier und Wein! Ging es am nächsten Tag auf einer Schießplatztour.

 

Dabei stellte sich übrigens heraus, dass die Herren, die sich als Spezialeinheit, Ex Militär und Geheimdienst sowie hochrangige Vertreter einer privaten Sicherheitsfirma ausgaben, keine Ahnung vom Schießen hatten.

 

Wurde doch am Vortag noch berichtet über welches Waffenarsenal sie alle im privaten Sektor verfügten. Gut nicht alle, einer gab sich als Entenzüchter und Pazifist aus.

 

An besagtem zweiten Tag konnten die Herren nicht mal eine Waffe laden, geschweige denn halten. Selbst das musste ihnen gezeigt werden um Verletzungen vorzubeugen.

 

Irgendwas stimmt da nicht.

 

Aber gut, ich lasse mich gern überraschen.

 

Bin gespannt was da noch kommt.

 

Der Auftrag an sich wäre genial und eine extreme Reputation.

 

Jetzt warte ich mal auf die Infos meines Kontaktes dem Herrn Ingenieur und natürlich des Intendanten des Herren Doktor, ob und wenn ja was ich planen darf.

 

Mit Freundlichen Grüßen 

 

DI Robert Peterlik GmbH

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