Gewährleistung oder Garantie ?

 

Gewährleistung oder Garantie

 

Und die zugehörigen Ansprüche

 

 

 

Grundsätzlich ist zu sagen, dass eine Gewährleistung gesetzlich geregelt ist. Im Gegensatz zu einer Garantie, welche von einem Abgeber freiwillig vergeben wird.

 

Eine Gewährleistung gilt mindestens 2 Jahre. Dies kann jedoch laut Konsumentenschutzgesetz variieren. So gibt es z.B. 3 Jahre auf Käufe von unbeweglichen Dingen aber nur 2 Jahre auf bewegliche Gegenstände. Diese Thematik kann bei gewissen Produkten wie etwa Fenstern zu Komplikationen führen.

 

 

 

Beweislastumkehr:

 

Grundsätzlich sind vom Übernehmer gerügte Mängel, welche binnen 6 Monaten ab Übernahme / Übergabe gerügt werden vom Übergeber immer zu sanieren. Dies gilt natürlich nicht wenn grob fahrlässig mit der Sache umgegangen wurde, oder diese durch höhere Gewalt, ungeeignete Verwendung oder mutwillige Beschädigung beschädigt wurde.

 

Nach Ablauf dieser Frist hat der Übernehmer die Möglichkeit Mängel bis zum Ende der Gewährleistung zu rügen, er hat jedoch zu beweisen, dass der Mangel bereits bei Übergabe / Übernahme vorhanden war. Nur dann muss der Übergeber (Unternehmer) kostenlos sanieren.

 

 

 

Bei einer zusätzlichen Garantie sieht die Situation etwas anders aus. Da kein rechtlicher Anspruch besteht gibt es grundsätzlich keinen Anspruch darauf. Jedoch ist ein vereinbartes Recht klagbar und somit halten sich die Übergeber üblicherweise daran. Oft ist eine Garantie jedoch an zusätzliche Auflagen wie die Einhaltung von Wartungsintervallen gebunden.

 

DI Robert Peterlik GmbH

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0